Die Junge Union Korbach (JU) sieht die Verschärfung der Korbacher Gefahrenabwehrverordnung im Hinblick auf ein Alkoholverbot auf allen städtischen Grünflächen kritisch.
"Aus Sicht der JU ist es nicht nachzuvollziehen, warum auf Grund ein paar weniger Chaoten der Großteil der Korbacher Bevölkerung künftig keinen Alkohol auf den städtischen Grünflächen konsumieren darf“, so der stellvertretende Vorsitzende der JU Dirk Schreiber. Insbesondere aus Sicht junger Menschen ist es nicht verständlich, warum die Mehrheit hier wegen einer äußerst kleinen Minderheit Einschränkungen hinnehmen muss. Gerade vor dem Hintergrund der Neugestaltung des Stadtparks, der zukünftig zum Verweilen einladen soll, ist ein derartiger Schritt nicht verständlich. „Der Stadtpark soll eine Begegnungsstätte für aller Korbacher werden, an der es auch erlaubt sein sollte, sich an einem lauen Sommerabend mit seinen Freunden zu treffen und in gemütlicher Runde ein Bier zu trinken, ohne gleich gegen eine Verordnung zu verstoßen“, berichtet das Korbacher JU-Mitglied und Stadtverordnete Jannick Göbel. Wenn die neue Gefahrenabwehrverordnung wie geplant umgesetzt würde, wäre es ebenfalls nicht mehr erlaubt sich auf den Dorfplätzen in den Korbacher Stadtteilen zu versammeln und dort in gemütlicher Runde eine Flasche Bier oder ein Glas Sekt zu trinken. Selbstverständlich gibt es auch städtische Grünflächen, wie beispielsweise den Totenhagen oder Kinderspielplätze, wo der Konsum alkoholischer Getränke bereits jetzt verboten ist oder zukünftig verboten werden sollte.
Aus diesem Grund fordert die JU, nicht den Konsum alkoholischer Getränke pauschal zu verbieten, sondern bestimmte Bereiche davon auszunehmen und dies mit Rücksicht auf die Anwohner mit einem Verbot ab einer bestimmten Uhrzeit zu verbinden.

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